Häufig gestellte Fragen


#1
Über die unbegleiteten Minderjärigen

Wie alt sind die Kinder/Jugendlichen?

Die meisten der unbegleiteten Minderjährigen in Berlin sind 16/17-Jahre alt, hin und wieder vermitteln wir auch Vormundschaften für jüngere Mündel.

 

Wo wohnen die Minderjährigen?

Mittlerweile sind die Minderjährigen während der ersten Monate mitunter in Notunterkünften oder Hostels untergebracht.

Danach werden sie in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen betreut, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind. Die Minderjährigen werden (unterschiedlich intensiv) sozialpädagogisch betreut.

Die Minderjährigen wohnen nicht bei ihren ehrenamtlichen Vormündern.

 

Aus welchen Ländern kommen die Minderjährigen?

Die Kinder und Jugendlichen kommen aus so unterschiedlichen Ländern wie Afghanistan, Guinea, Kenia, Syrien oder Bangladesch, um nur einige zu nennen.


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Über die Vormundschaft

Was ist der Unterschied zwischen einer Patenschaft/Mentorenschaft und einer Vormundschaft?

Im Unterschied zur Patenschaft/Mentorenschaft sind Sie als Vormund gesetzlicher Vertreter einer/s Minderjährigen.

Sie werden vom Jugendamt auf Ihre Eignung als Vormund geprüft und vom Gericht als Vormund eingesetzt. Sie müssen in regelmäßigen Abständen dem Gericht über Ihre Vormundschaft berichten. Die relevanten rechtlichen Grundlagen der Vormundschaft finden sich im BGB und im SGB VIII.

Als Vormund haben Sie die sogenannte "Personensorge" inne, die der elterlichen Sorge nachgebildet ist.

 

Muss ich mein Mündel finanziell unterstützen?

Nein, das ist nicht notwendig.

 

Wohnt mein Mündel bei mir zuhause?

Nein, die Minderjährigen wohnen nicht bei ihren ehrenamtlichen Vormündern.
Sie werden teils in Notunterkünften oder Hostels untergebracht und danach in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen betreut.

 

Wie viel Zeit sollte man pro Woche einplanen?

Der Zeitaufwand hängt von verschiedenen Faktoren ab, bspw. der Unterbringungssituation, dem Gesundheitszustand des Mündels, der asyl- und aufenthaltsrechtlichen Situation.

Es kann also mal mehr und mal weniger Kontakt notwendig sein.
Damit sich eine Vertrauensbeziehung entwickeln kann, empfiehlt sich aber, ca. wöchentlich oder alle 2 Wochen in Kontakt zu sein.
Gesetzlich vorgeschriebener Mindestkontakt ist einmal im Monat.

Die Treffen mit dem Mündel können in Absprache mit den Mündeln abends oder am Wochenende stattfinden. Hin und wieder gibt es Termine mit der Jugendhilfeeinrichtung, dem Jugendamt oder anderen Behörden, die tagsüber stattfinden müssen.


Treten sie mit uns in kontakt:

Unsere Kontakdaten und Bürozeiten finden sie im Bereich Kontakt.

 

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